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Heimatwerk Grafschaft Glatz
Heimatwerk Grafschaft Glatz (ehem. Glatzer Visitatur)

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> 60. Telgter Wallfahrt

60. Jahreswallfahrt der Grafschaft Glatz zur Gnadenmutter von Telgte
am 25. und 26. August 2006

Dankbarer Rückblick

Mehr als 150 Personen haben sich in der Vorbereitung und Durchführung dieser Wallfahrt engagiert, damit diese wirklich zu einem Fest des Glaubens in der Gemeinschaft des Grafschafter Gottesvolkes werden konnte. Es wurde auch ein Fest der Begegnung in fröhlicher und herzlicher Atmosphäre. Wir haben uns trotz Vertreibung die Herzlichkeit und Fröhlichkeit nicht nehmen lassen. Ein bisschen Regen am Freitagabend hat die Prozession mit gut 300 Teilnehmern durch die geschmückten Straßen nicht aufhalten können und mit einigen Störenfrieden muss man, wenn man sich als Christenschar in der Öffentlichkeit zeigt, immer rechnen.

Die inhaltsreichen Predigten des Apostolischen Nuntius, Erzbischof Dr. Erwin Josef Ender und des Bischofs Joachim Reinelt mit Erlebnissen aus seiner DDR-Zeit haben wesentlich zum Gelingen der Wallfahrt beigetragen.

Es ist mir ein Herzensanliegen, allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Wallfahrt – und es waren wohl mehr als 2.500 Pilger – für ihr Dasein und Mitbeten zu danken. Es war eine Demonstration und Stärkung des Glaubens für Gegenwart und Zukunft. Besonders danke ich allen Helferinnen und Helfern, die sich dafür eingesetzt haben, dass das Wallfahrtsgeschehen so zügig abgelaufen ist.

Ich versuche, alle Gruppen oder Einzelne zu benennen:

  • den Wallfahrtsausschuss des Pastoralrates,
  • die Priestergemeinschaft,
  • die Wallfahrtsgilde in Telgte für die großartige Fahnen- und Blumendekoration,
  • die Gottesdienstgruppen mit Predigern,
  • die Zelebranten,
  • die Lektoren,
  • die Messdienerinnen und Messdiener,
  • die Fahnenträger,
  • die Kollektierer,
  • die Mitglieder des Ritterordens vom Hl. Grabe zu Jerusalem,
  • den Kerzenträger,
  • die Grafschafter Blaskapelle aus Buckow unter Leitung von Franz Heinze,
  • den Grafschafter Chor unter Leitung von Georg Jaschke und Organist Pfr. Christoph Scholz,
  • die Verkäuferinnen und Verkäufer am Bücherstand, Missionsbasar und im Cafe,
  • die Damen, die die Mess-Stipendien aufgeschrieben haben,
  • das Team der Glatzer Stube (Glatzer Sammlung e. V.) für die großartige Ausstellung „60 Jahre Grafschaft Glatzer Wallfahrt“,
  • die Schwestern im Bernsmeyer-Haus,
  • die Helferinnen im Knickeberg-Haus für die Bewirtung der Schwestern,
  • die Gastgeber, die unsere Landsleute aus der Grafschaft und Tschechien privat beherbergt haben,
  • die Schönstatt-Schwestern in Münster-Gievenbeck, die die Versorgung der übrigen Landsleute und Jugend übernommen haben,
  • die Junge Grafschaft, die für das Abendessen dieser Gäste und für das Herrichten und Abräumen der Stühle verantwortlich war und die Verantwortlichen des Transportes,
  • die Hausmeister im Rathaus, Bürgerhaus und Pfarrzentrum,
  • die Fotografen und alle, die für die Film- und Tonbandaufnahmen zuständig waren,
  • den Malteser-Hilfsdienst für die ärztliche Versorgung
  • die Helfer, die für die Suppenbestellung und –verteilung zuständig waren,
  • Herrn Rechtsanwalt Blaser aus Glatz, jetzt Osnabrück, für den eindrucksvollen Text zu „60 Jahre Grafschafter Wallfahrt“ sowie
  • Herrn Propst Heinz Erdbürger und Herrn Kammler als Küster sowie Frau Chmura als Gehilfin.

Niemand wird es verübeln, wenn ich den seit Jahrzehnten tätigen Wallfahrtsausschuss einmal namentlich nenne und mich bei ihm im Namen aller bedanke: Gebrüder Johannes und Peter Güttler, Ludwig Adelt, Georg Jaschke und Georg Jäschke. Michael Güttler und Hans Veit stehen ebenfalls seit mindestens 20 Jahren dem Großdechanten bei der Pressekonferenz zur Seite. Es ist nicht ganz leicht, den zumeist jungen – vielleicht noch in der Ausbildung stehenden oder nebenamtlichen – Redakteuren den Sinn und Inhalt unserer Wallfahrten so zu erklären, dass sie eine vernünftige Berichterstattung zustande bringen. Im Grunde haben diese Redakteure es leicht, weil der Großdechant allen eine Presseerklärung vorbereitet hat. Aber jeder Redakteur kocht gern seine eigene Suppe, über die man sich dann wundern darf! Wir werden im nächsten Jahr wieder um objektive und sachliche Berichterstattung bitten.

Ich habe einmal zusammengezählt, wie viele Grafschafter Landsleute und uns Verbundene an dieser Wallfahrt mitgearbeitet haben, dass sie zu solch einem großartigen Ereignis wurde: ca. 150 Personen.

Dank sage ich auch dem „Grafschafter Boten-Team“ mit Herrn Peter Großpietsch, Frau Cäcilia Raschper als Redakteurin des Rundbriefes des Großdechanten. Durch diese beiden Medien bleibt der Kontakt der Grafschafter erhalten und die Informationen über unsere Grafschafter Arbeit werden weitergegeben.

Zum Schluss bleibt mir das Wort des Dankes an alle Beteiligten. Ohne die Hilfe und das Engagement der Ehrenamtlichen wäre die Wallfahrt nicht das, was sie ist: ein Fest des Glaubens, der Hoffnung und Liebe, ein Fest der Treue zu Gott und unserer unvergessenen Heimat!

Ein besonderer Dank aber auch an alle Wallfahrer, die durch zwei gute Kollekten es ermöglicht haben, dass wir bei notwendigen Sparmaßnahmen weiter unsere Grafschafter Arbeit durchführen und auch den Landsleuten in der Mission zu Weihnachten wieder mit einer guten Spende aus Kollekten und Spenden eine riesige Freude machen können.

Es zeigt sich, die Grafschafter lassen ihren Großdechanten nicht im Stich, wenn Hilfe notwendig ist. Darum ein ehrliches Vergelt’s Gott – oder wie wir es besser sagen: Bezoahl’s Goot!

In Dankbarkeit
Ihr und Euer

Franz Jung, Großdechant

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