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Heimatwerk Grafschaft Glatz
Heimatwerk Grafschaft Glatz (ehem. Glatzer Visitatur)

Minoritenkirche Glatz

Wir stellen uns vor

> Das Heimatwerk Grafschaft Glatz

Zu den Zielen der Arbeit des Großdechanten und seiner Mitarbeiter im Heimatwerk Grafschaft Glatz gehören:

  1. Bewahrung der Identität der Heimatvertriebenen in religiöser Praxis bei Wallfahrten und Treffen kultureller Art
     
    Dazu dienen die Jahreswallfahrten nach Telgte bei Münster und nach Werl sowie Wallfahrten zu den Gnadenorten im Glatzer Land wie Albendorf und Maria Schnee und den jenseits der Grenze liegenden Orten Wartha und Grulich. Dabei werden die heimatlichen Lieder gesungen, Gebete der Heimat gesprochen.
     
    Der Grafschafter Chor singt die Messen des Grafschafter Komponisten Ignaz Reimann, besonders die beliebte “Christkindlmesse”. Die “Grafschafter Sammlungen” in Telgte haben einen beachtlichen Schatz religiösen Kulturguts aus der Heimat. Tagungen zu Kultur und Geschichte des Glatzer Landes informieren, und bei allen Begegnungen der Grafschafter Landsleute wird gern die heimatliche Mundart gesprochen.
     
  2. Brückenbau zwischen Heimatvertriebenen und jetzigen Bewohnern der Heimat.
     
    Unzählige Fahrten in die Heimat mit Stadt - und Dorfgemeinschaften, mit Verwandten und Freundschaftskreisen und viele Einzelfahrten haben die Brücke gebaut zwischen den Heimatvertriebenen und den in der Heimat nun lebenden Polen.
     
    Die Grafschafter haben nicht unerhebliche Summen gespendet, um Kirchen, Wallfahrtsstätten und Kulturgut zu erhalten und damit ein wirksames Zeichen von Versöhnungs- und Verständigungswillen gesetzt.
     

Die Gruppen der katholischen Heimatvertriebenen, die mit dem Großdechanten an diesen genannten Zielen arbeiten sind:

  • der Priesterrat, genannt der Konsult,
  • Mitarbeiterkreis des Großdechanten im Heimatwerk z.Z. 32 Mitglieder
  • die Junge Grafschaft - Grafschafter Jugend,
  • die Grafschafter Gemeinschaft für junge Familien und Einzelpersonnen,
  • der Familienkreis,
  • der Grafschaft Glatzer Chor.

Die Grafschaft Glatz zählte 1946 zur Zeit der Vertreibung ca. 180.000 Einwohner, von denen 160.000 katholisch waren. Fast 60 Jahre nach der Vertreibung lebt noch ein Drittel der Bevölkerung als Heimatvertriebene, von denen viele sich in der Arbeit engagieren und erstaunlich ist, dass viele der westdeutschen Bevölkerung durch Heirat oder Interesse an den ehemaligen Ostgebieten mitarbeiten.

Wiederkehrende Veranstaltungen:

  • Jahreswallfahrten nach Telgte und Werl,
  • Buswallfahrten zu den Gnadenorten der Grafschafter Heimat und der angrenzenden Gebiete,
  • große Begegnungstreffen in Münster sowie Orts- und Regionaltreffen, auch in den neuen Bundesländern,
  • Bildungsveranstaltungen, oft mit polnischen Gästen.
  • Jeweils nach Weihnachten singt der Grafschafter Chor die sog. Christkindlmesse des Grafschafter Komponisten Ignaz Reimann in Münster oder Osnabrück.

Verbindendes Band dieser Gruppen und aller Grafschafter Katholiken ist der dreimal jährlich erscheinende „Rundbrief des Großdechanten“.

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