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Heimatwerk Grafschaft Glatz
Heimatwerk Grafschaft Glatz (ehem. Glatzer Visitatur)

Minoritenkirche Glatz

Neubeginn in der Fremde

Vertriebene aus der Grafschaft Glatz
in Schlesien nach 1946

gewidmet dem vierzehnten Großdechanten der ehemaligen Grafschaft Glatz
Prälat Franz Jung zum 80. Geburtstag

herausgegeben von Horst-Alfons Meißner
in Verbindung mit dem Kirchenhistorischen Arbeitskreis der Grafschaft Glatz

Neubeginn in der Fremde - Vertriebene aus der Grafschaft Glatz in Schlesien nach 1946

Aschendorff Verlag, Münster; 2016
505 Seiten, 145 Abbildungen, gebunden, 17 cm × 24 cm
Quellen- und Literaturverzeichnis, Namens- und Ortsregister, Autorenverzeichnis
ISBN 978-3-402-13204-3
Preis: 29,80 €

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Ein Arbeitskreis zur Geschichte der Grafschaft Glatz, eines kleinen Teiles von Schlesien, widmet sich der Eingliederung der ca. 180.000 aus der Heimat vertriebenen Grafschafter - einer einst recht geschlossenen Volksgruppe - in die Aufnahmeländer des restlichen Deutschland. Das Thema ist aktuell angesichts der Millionen Einwanderer aus vielen Ländern und Kontinenten: Wie geschieht Eingliederung unter Wahrung der Identität - unter sozialem und wirtschaftlichem Druck? Kann sie - und unter welchen Bedingungen - in großem Stil gelingen? In welchen Zeiträumen muss dabei gedacht werden?
Verschiedene Autoren stellen - gleich einem Mosaik und entgegen einer umfassenden Untersuchung - ein Bild des jahrzehntelangen Geschehens durch einzelne Beiträge her, die locker zu Themengruppen zusammengefasst sind, darunter: Einleben in neuer Umgebung - Schaffung kultureller Einrichtungen und Bindeglieder - bemerkenswerte Biographien - Aufbau von Betrieben - Cründung von Stiftungen und Gedenkstätten - Verbindungen zum Herkunftsland.
Der Interessierte mag die Sammlung wie ein Lesebuch nutzen - und selbst entscheiden, ob der Vorgang, 1946 beginnend, auch richtungweisend sein kann für rezente Einwanderergruppen.

Umschlagtext

Inhaltsverzeichnis

Laudatio auf den Jubilar Großdechant Prälat Franz Jung zum 80. Geburtstag

Einleitung

I. DIE GRAFSCHAFT GLATZ UND IHRE BEWOHNER

Meißner, Horst-Alfons: Waren und sind sie „wirklich etwas Besonders, die Grafschafter“, „eine Menschenart für sich“, ein „eigentümliches Völkchen“?

II. EINLEBEN DER GRAFSCHAFTER IN NEUER UMGEBUNG

Bittner, Arnold und Barbara: Hilter 1946 - einer der „Umschlagplätze“ für die Vertriebenen aus der Grafschaft Glatz

Güttler, Peter: Heimattreffen unter kirchlichem Dach in Telgte - Die Begründung einer neuen Wallfahrtstradition

Kynast, Klaus: Die Wallfahrten der Grafschafter nach Werl unter der Regie des St.-Hedwigs-Werks

Meißner, Horst-Alfons und Menzel, Otto: Grafschafter in der Diaspora - Aufbau einer „Flüchtlingsseelsorge“ in Ostfriesland

Blaschke, Gerhard: Hüter von Heimat und Glauben

Hirschfeld, Michael: Grafschafter im Oldenburger Land. Glatzer Spuren in Nordwestdeutschland

III. SCHAFFUNG KULTURELLER EINRICHTUNGEN UND BINDEGLIEDER

Güttler, Johannes, Eckelt, Herbert (†) und Großpietsch, Peter: Arbeit für das Glatzer Land und seine Menschen - auch noch 70 Jahre nach der Vertreibung

Kober, Herbert: „Meine liebe Mutter, wie bist Du doch so weit!“ - Bindeglieder über alle Entfernungen hinweg: der „Grafschafter Bote“, das Jahrbuch „Grofschoaftersch Häämtebärnla“ und der Marx-Verlag

Marx, Doris und Rainer und Stein, Erika: Der Marx-Verlag

Wenzel, Georg und Scholz, Eberhard mit einer Ergänzung durch H.-A. Meißner: Zwischen Vergangenheit und Gegenwart - Der „Altheider Weihnachtsbrief“ und sein Herausgeber

Jäschke, Georg: Sammlung der Jugend - Die „Junge Grafschaft“

Drescher, Christian: Wiederbelebung des größten Grafschafter Vereins - Der „Glatzer Gebirgs-Verein“ nach 1946

Olbrich, Eberhard, ergänzt durch Georg Jäschke: Wiederaufnahme Grafschafter Musiktradition - Der „Grafschafter Chor“ unter seinem Leiter Georg Jaschke

Doppmeier, Gerald: Familienforschung in der Grafschaft Glatz - Die „Forschungsgruppe Grafschaft Glatz“ (FGG)

Meißner, Horst-Alfons: Ein Forum für neuere Forschungen zur Grafschaft: Die „Arbeitsgemeinschaft Grafschaft Glatz - Kultur und Geschichte“ (AGG)

IV. ZUR EINGLIEDERUNG VON GRAFSCHAFTERN -
BEMERKENSWERTE BIOGRAPHIEN

Großpietsch, Peter: Ein unermüdlicher Arbeiter für die vertriebenen Grafschafter - Der Priester und Politiker Georg Goebel (1900-1965)

Spata, Manfred: Alois Bartsch (1902-1982) - Mitgründer und erster Schriftleiter des „Grafschafter Boten“

Meißner, Horst-Alfons: Kein leichtes Künstlerleben - Der Maler Joseph Andreas Pausewang (1908-1955) findet erst postum eine neue Heimat

Schindler, Reinhard und Meißner, Horst-Alfons: Einleben und Arbeiten in der DDR - Der Komponist Georg Katzer

Taubitz, Monika: Eine Schriftstellerin aus der Grafschaft - Dagmar v. Mutius (1919-2008)

Schindler, Reinhard: Schriftstellerin und Brückenbauerin zwischen Deutschen und Polen - Monika Taubitz

Schindler, Reinhard: „Wir waren, ebenso wie Sie, gute Grafschafter.“ Peretz May - ein von den Nationalsozialisten vertriebener Glatzer Jude

Meißner, Horst-Alfons: Bürgermeister in Schlesien und Bayern - Dr. Joseph Machon (1891-1961)

Meißner, Horst-Alfons: Vom Kaplan in der Grafschaft zum Pfarrer und Ehrenbürger der Stadt Töging am Inn - Erich Friemel (1913-1998)

Spata, Manfred: Von der Glatzer Neiße an den Rhein - der Journalist Dr. Joachim Sobotta

Spata, Manfred: Ein schlesischer Historiker und Frankfurter „Baumpapst“ - Dr. Aloys Bernatzky (1910-1992)

Meißner, Horst-Alfons: Ein bewegtes Leben für die Volksbildung - Hans Veit (1928-2009)

Linnenborn, Marius: Ein Bischof aus der Grafschaft Glatz in der DDR - Theodor Hubrich (1919-1992)

Grafschafter Klerus: Bischof von Dresden-Meißen von 1988-2012 - „in aufregenden Zeiten“ - Joachim Reinelt aus Neurode

Grafschafter Klerus: Ein Diplomat des Heiligen Stuhls aus Steingrund im Kreis Habelschwerdt - Nuntius Erzbischof Dr. Erwin Josef Ender

V. AUFBAU VON BETRIEBEN - DREI BEISPIELE

Familie Jung: Vom Gebirgsbauernhof in der Obergrafschaft zum Bauernhof im westfälischen Tiefland - Die Familie des Großdechanten erarbeitet sich eine neue Heimat

Pabsch, Joachim: Aufbau eines international arbeitenden Ingenieurbüros für Wasserwirtschaft durch einen Grafschafter aus Mittelsteine

Taube, Hans-J.: Grafschafter Industrietradition - Rollladen- und Jalousienbau in Neurode und Braunschweig

VI. ZWEI STIFTUNGEN

Meißner, Horst-Alfons und Pabsch, Joachim: Zwei Stiftungen für die Nachwelt

VII. DENKMÄLER, GEDENKTAFELN UND STRASSENNAMEN -
REISEFÜHRER IN DIE VERGANGENHEIT

Spata, Manfred: Stätten des Gedenkens an die Grafschaft Glatz in Deutschland

Spata, Manfred: Straßennamen in Deutschland zur Erinnerung an Persönlichkeiten und Orte aus der Grafschaft Glatz

Spata, Manfred: Restaurierte und neuere Denkmale, die in der polnischen „Ziemia Kłodzka“ an die deutsche Vergangenheit des Landes erinnern

VIII. DEUTSCHES LEBEN IN DER „ZIEMIA KŁODZKA"

Keuten, Heinz-Peter: Auf den Spuren meiner Grafschafter Vorfahren - oder: Rückkehr zu den deutschen Wurzeln in der Grafschaft Glatz

Meißner, Horst-Alfons: Der „Deutsche Freundschaftskreis“ Glatz

IX. LITERATURVERZEICHNIS

X. ABBILDUNGSVERZEICHNIS MIT QUELLENANGABEN

XI. NAMENSVERZEICHNIS

XII. ORTSVERZEICHNIS

XIII. AUTORENVERZEICHNIS

 

Zwei Buchbesprechungen (Rezensionen):

Lesebuch zur Grafschaft Glatz

Es ist unvergesslich: Ein Bus mit den deutschen Visitatoren der Vertriebenenseelsorge und ihren Mitarbeitern fährt auf den elterlichen Bauernhof des Großdechanten  Franz Jung in Gläsendorf/Szklarnia in der ehemaligen Grafschaft Glatz. Aus dem Haus kommt der im Mittagschlaf aufgestörte heutige polnische Besitzer, ein Hüne. Er umarmt den körperlich nicht gerade großen Prälaten. Welch ein Beispiel von langer Bekanntschaft, Versöhnung nach der Vertreibung! Natürlich zeigt der Großdechant die Stätten seiner Kindheit. Im August 1946 hatte seine Familie ihren Hof, auf dem sie seit vielen Generationen ansässig war, den Polen übergeben müssen. Das etwa vier Meter hohe Kreuz in der Nähe des Hofes wurde 2004 vom polnischen Pfarrer und dem Großdechanten gemeinsam eingeweiht.

Den 80. Geburtstag von Franz Jung Ende 2016 nahm der Kirchenhistorische Arbeitskreis der Grafschatz Glatz zum Anlass, in 29 Beiträgen – allein neun hat Horst-Alfons Meißner übernommen – die Geschichte der Glatzer, vor allem ihren Neubeginn nach der Vertreibung vorzustellen. Es versteht sich von selbst, dass der Titel „Großdechant“, der weltweit einmalig in der katholischen Kirche geführt werden darf, erklärt wird: In dem von Deutschen bewohnten östlichsten Teil des Erzbistums Prag trugen die Dechanten seit 1810 den Titel Großdechant und waren zugleich Generalvikare. 1918 wurde das zusätzlich wichtig, weil das Erzbistum nun zugleich in Deutschland und der Tschechoslowakei lag. Prälat Jung ist vermutlich der letzte Träger dieses Ehrentitels.

Das „Lesebuch“ zur Grafschatz Glatz ist mit wissenschaftlicher Gründlichkeit erarbeitet, viele Fußnoten weisen darauf hin. Deutlich wird, wie oft der Großdechant inzwischen in seiner Heimat war und erfolgreich daran mitarbeitete, den Hass zu überwinden. Höfliche Zurückhaltung in Bezug auf die Nachkriegsereignisse kennt das Buch nicht. Nur die Wahrheit konnte den Weg zur Versöhnung freimachen. So wird zitiert, wie auch der polnische Klerus zur Beseitigung von allem, was an die Deutschen erinnerte, ermunterte. Nach der Wende wurden etwa 400 Kirchen und Denkmäler – mit manchem Geld aus Deutschland – von den ehemaligen und den heutigen Bewohnern der Grafschaft, dieses kleinen Teils von Schlesien im Gebirgsbecken der Sudeten, gemeinsam wieder aufgebaut oder restauriert.

Manfred Spata hat Ort für Ort – dabei auch die heutigen polnischen Namen angeführt – aufgelistet, was in deutsch-polnischer Zusammenarbeit dem Untergang entrissen wurde.

In diesen Zusammenhang gehört auch der Bericht von Heinz-Peter Keuten, der als Rückwanderer mit deutschen Examina in die Region seiner Vorfahren ging und dort als polnisch verbeamteter Lehrer tätig ist. Anderthalb Jahre ließ sich die polnische Regierung allerdings Zeit, bis sie dem Antrag auf ständigen Aufenthalt in der Grafschaft und Hauserwerb stattgab.

Der Historiker Michael Hirschfeld – durch knapp zwanzig Publikationen ausgewiesener Kenner der Grafschaft – verdeutlicht mit seinem Artikel über Grafschafter im Oldenburger Land den Neubeginn nach dem Kriege bei zum Teil konfessioneller Verschiedenheit. Die Familie Jung, die sich in Westfalen eine neue Landwirtschaft erarbeitete, ist ein überzeugendes Beispiel für Tatkraft und Arbeitswillen. Selbst die Wiederbelebung des „Glatzer Gebirgs-Vereins“ hat ihren Autor in diesem vielfältigen Geschichtswerk gefunden. Freud und Leid des Deutschen Freundschaftskreis (DFK) haben ebenso ihren Platz wie berühmt gewordene Grafschafter. Zwei deutsch-polnische Stiftungen beantworten mit dem „Haus Glatzer Bergland“ in Lüdenscheid die Frage: „Was soll von uns bleiben?“ Die „Kaplan-Gerhard-Hischfelder-Stiftung“ widmet sich der Pflege des kulturellen und religiösen Erbes der Grafschaft.

Norbert Matern (KK)

aus: extern Kulturpolitische Korrespondenz (KK), Ausgabe 1380 vom 25.5.2017, der extern Stiftung Deutsche Kultur im östlichen Europa – OKR

Wie geschieht Integration unter Wahrung der Identität?

Das Thema der Aufsatzsammlung mit dem Titel „Neubeginn in der Fremde. Vertriebene aus der Grafschaft Glatz in Schlesien nach 1946“ ist in vielerlei Hinsicht aktuell. Erstens kommt jene Generation zu Wort, die die Vertreibung noch selbst erlebt hat. Zweitens steht das Sprechen über ein Anrecht auf Heimat in Zeiten von Krieg, Flucht und Integration wieder auf der Tagesordnung.

Der Sammelband erschien zum 80. Geburtstag des vierzehnten Großdechanten der ehemaligen Grafschaft Glatz und ist diesem vom Herausgeber Horst-Alfons Meißner und dem Kirchenhistorischen Arbeitskreis der Grafschaft Glatz gewidmet. An dem Buch wirkten 30 Autorinnen und Autoren mit. Sie stellen durch ihre Beiträge, die in Themengruppen wie Einleben in neuer Umgebung, Schaffung kultureller Einrichtungen und Bindeglieder, bemerkenswerte Biografien, Aufbau neuer Betriebe, Gründung von Stiftungen und Gedenkstätten oder Verbindungen zum Herkunftsland zusammengefasst sind, gleich einem Mosaik und entgegen einer umfassenden Untersuchung ein Bild des jahrzehntelangen Geschehens her.

Ist das Buch also lesenswert, lohnt sich die Anschaffung? Für einen Grafschafter, für eine Grafschafterin allemal! Aber auch andere am Thema Interessierte kommen auf ihre Kosten.

Es gibt eine Vielzahl an Dokumentationen über den Neuanfang, der sich äußerst schwierig gestaltete und oft genug misslang. Hier werden nun Beispiele angeführt, die in der Zielsetzung aussichtslos erschienen, bei denen es kaum zu überwindende Barrieren gab, die aber dennoch zum Erfolg geführt haben. Diese entwurzelten, Not leidenden, besitzlosen, verzweifelten Menschen aus dem Marienland, dem Herrgottswinkel, aus dem Glatzer Bergkessel haben allen Mut zusammengenommen, um sich mit letzter Kraft und im Glauben an Gottes Hilfe durchzubeißen, nicht aufzugeben, trotz harter Widerstände und frostiger Ablehnung.

So findet sich die Geschichte der Übernahme eines Bauernhofes im Münsterland durch Josef Jung, den Vater des Großdechanten, der mit Fleiß und Schweiß mit seiner elfköpfi gen Familie wieder „Boden“ unter die Füße bekam. Das Ehepaar Liesel und Jörg Marx gründete in Leimen eine Druckerei und sorgte mit etwa 15 Mitarbeitern für eine Vielzahl heimatkundlicher Bücher, Hefte und Zeitschriften, darunter die „Grafschaft Glatzer Heimatblätter“, die 1974 im „Grafschafter Boten“ und im „Häämtebärnla“ aufgingen. Erwähnt werden auch der Neuaufbau eines Rollladen- und Jalousienbaus aus Neurode durch die Familie Taube mit schließlich 50 Mitarbeitern sowie der Erfolg des Firmengründers Joachim Pabsch in der Wasserwirtschaft mit mehreren Ingenieurbüros und ca. 100 Mitarbeitern.

Der Grafschafter Klerus, selbst vertrieben, kümmerte sich – vielfach in der Diaspora – um die früheren Pfarrangehörigen, munterte sie auf und betreute sie bei Wallfahrten (Listrup, Rulle, Telgte, Werl). In herausragenden Positionen werden der Nuntius Erzbischof Dr. Erwin Josef Ender, die Bischöfe Joachim Reinelt und Theodor Hubrich, die Großdechanten Dr. Franz Monse, Prälat Leo Christoph, Prälat Paul Sommer und schließlich Prälat Franz Jung vorgestellt. Die Priester Erich Friemel und Georg Goebel fi nden ebenfalls Lob und Anerkennung, wie auch verdienstvolle Persönlichkeiten aus der Kultur (Dagmar v. Mutius, Monika Taubitz, Joseph Andreas Pausewang, Georg Jaschke, Georg Katzer, Hans Veit, Dr. Joachim Sobotta) und anderen Bereichen, wie Alois Bartsch, Mitbegründer des Grafschafter Boten, und Dr. Aloys Bernatzky, Gründer der Eichendorff-Gilde und andere.

Die Vereinsgründungen und deren Arbeit sowie das Anliegen der Stiftungen und der Gedenkstätten werden ausgeleuchtet. Schließlich gibt auch die Vorstellung des Deutschen Freundschaftskreises/DFK mit seinen vielfältigen Aktionen einen Einblick in die heutige Situation in der verlorenen Heimat.

29 Autoren/innen haben ihr umfangreiches Wissen hier auf 500 Seiten weitergereicht; 34 Seiten umfasst das Literaturverzeichnis, 12 Seiten das zweispaltige Namensverzeichnis und 10 Seiten das zweispaltige Ortsverzeichnis. 145 Abbildungen lockern den Text auf. Mit dem ausdrucksstarken farbigen Gemälde auf der Frontseite des festen Einbandes, das eine Gruppe entwurzelter Menschen mit leeren Blicken in eine ungewisse Zukunft zeigt, wird das Buch in einem sympathischen Dunkelblau zu einem echten „Hingucker“ für jeden Bücherschrank.

Günther Gröger

aus: „Rundbrief des Großdechanten“, Heft 1/2017, S. 39-40

 

 
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